ficus samen
die meisten ficus-arten lassen sich über im fachhandel erhältliche samen vermehren, aber auch aus gekauften feigen lassen sich pflanzen ziehen.
vermehrung durch samen, echte feige (ficus carica)
die vermehrung der echten feige (ficus carica) aus gekauften früchten gestaltet sich nicht schwer. dazu muss die feige aufgeschnitten und die ca. 1,5 millimeter grossen samen entnommen werden, am besten eignet sich hierzu eine messerspitze. getrocknet werden müssen sie nicht, sie kommen gleich auf das feuchte pflanzsubstrat. anschliessend werden sie leicht angedrückt und wandern an ein warmes plätzchen. damit sie nicht austrocknen, sollte man den topf mit einer plastikfolie abdecken und sie zweimal täglich besprühen. bei temperaturen zwischen 22 und 25 grad beginnen sie nach 10 bis 14 tagen zu keimen.
im verhältnis zu f. religiosa und f. racemose wächst die echte feige sehr schnell. nach fünf monaten hatte sie eine grösse von ca. 25 zentimetern erreicht und die blätter begannen die typische einkerbung auszubilden.
buddhabaum (ficus religiosa)
unter den selben bedingungen wie bei ficus carica, zeigte der buddhabaum (ficus religiosa) bereits nach sieben tagen die ersten keime. acht wochen später hatten die jungpflänzchen eine grösse von ca. 10 zentimetern erreicht und wurden pikiert. obwohl ich definitiv zu eng ausgesäat hatte, war der ficus-nachwuchs gut zu trennen. zur weiterkultur habe ich nur die grössten exemplare verwendet.
ficus racemosa
ficus racemosa lässt sich etwas mehr zeit als seine verwandten. hier betrug die keimzeit knapp drei wochen und es ist auch nur die hälfte der samen aufgegangen. nach acht wochen hatten die jungpflanzen eine höhe von ca. fünf zentimetern erreicht.


